Die Aigner-Taschen

Juli 27th, 2010  |  Published in Second Hand

In den 1950er Jahren begann der ungarische Designer Etienne Aigner seine besonderen u-förmigen Taschen mit dem signifikanten Logo zu designen. Seit den 60ern hat das Label seinen Sitz in München. Schnell wurden die Aigner-Taschen zu absoluten Kultbags.

Mit dem aufkommenden Vintage-Trend sind diese Taschen wieder absolut angesagt und auf Flohmärkten, bei ebay oder in Secon Hand Shops ein Renner.

Komisch, dass das Label mit seinen heutigen Kreationen nicht mehr an diese alten Erfolge anknüpfen kann. Aber irgendwie sehen die Ledertaschen auch nur im Vintage-Look besonders gut aus… Mit den Aigner-Taschen kann man ab und an ein echtes Schnäppchen machen, denn nur wenige wissen um ihren großen Kultfaktor bei den Fashion-Victims. So sollte man hier unbedingt Angebote vergleichen, denn manche verlangen für sie 200 Euro, andere wiederum nur 20, je nachdem wie modebewusst der Verkäufer ist…

Rebel Fashion – Vom Vorhang zum Designer-Mantel

Februar 9th, 2010  |  Published in Aus alt mach neu

Rebel FashionSo langsam setzt bei vielen Menschen ein Umdenken in Sachen ökologischer Mode ein. Keinen Frage, Green Fashion boomt. Dazu gehören natürlich nicht nur Textilien aus fairem Handel oder ökologischer Produktion, sondern auch das Recyceln von Stoffen und Kleidung.

Einen interessanten Ansatz liefert hier das Label Rebel Fahion, das sich auf letztere Form der Green Fashion spezialisiert hat. Bei ihnen landen alte Vorhänge, Bettwäsche, Polsterbezüge usw. nicht einfach im Altkleidercontainer, sondern daraus wird einfach neue Mode gemacht.

Aus alten Samtvorhängen werden Mäntel und aus der aussortierten Bettwäsche ein legerer Anzug.

Und wenn Rebel Fashion mit den Stücken fertig ist, sieht man ihnen zum Glück ihr vorheriges Dasein nicht mehr an.

Wir finden diese Idee klasse!

Stylish und anspruchsvoll – Second Hand Mode in Berlin

Oktober 20th, 2009  |  Published in Second Hand

Second Hand Mode bei Hilly's. Foto: modekultur.info

Second Hand Mode bei Hilly's. Foto: modekultur.info

Dass Mode nicht zwangsläufig bedeutet, immer die aktuellsten Outfits von den Laufstegen dieser Welt im Kleiderschrank hängen zu haben, beweisen die Retrotrends. Was einmal aus der Mode gekommen ist, kann durchaus wiederkommen. Ob man will oder nicht! Als Beispiele seien hier Ballerinas und Leggins aus den 80ern genannt, oder gar der Pullover mit Rautenmuster aus den 70ern oder die eleganten Anzüge und Kleider aus den 50ern und 60ern. Second Hand-Mode ist gefragt.

Die modekultur-Autorin Sabine Kelle hat vier Geschäfte besucht und festgestellt, dass es abseits von ramschiger Kiloware anspruchsvolle und hochwertige Läden mit Mode aus zweiter Hand gibt. Und vor allem, dass man den bereits getragenen Kreationen von Sonja Rykiel, Escada und anderen nicht ansehen muss, dass es Second Hand ist. In der Schwerpunktreportage bringt modekultur.info seine Leser auf den neuesten Stand zum Thema. In der begleitenden Music Slide Show präsentieren einige Anbieter ihre Outfits aus zweiter Hand.

Dass man in Berlin immer wieder auf modische Entdeckungsreisen gehen kann, zeigt die Reihe „Points of Fashion“ des Onlinemagazins. In diesem Monat zeigen Shops aus Friedenau und Steglitz, was sie zu bieten haben und beweisen, dass die Seitenstraßen zwischen Schlossstraße und Rathaus Friedenau modemäßig nicht zu unterschätzen sind.
Im Oktober sind die Mode-Spaziergänge gestartet und stoßen auf gute Resonanz. Die nächste, fast ausgebuchte, Fashion Tour findet am 8. November durch den Bezirk Mitte statt