Gebrauchte Computer: Microsoft mit Lizenzgebühren

Oktober 13th, 2011  |  Published in An- und Verkauf

cc by fotopedia/ Robert Scoble

cc by fotopedia/ Robert Scoble

Wer mit gebrauchten Computern handelt, sollte in Zukunft genau auf Software von Microsoft achten. Laut dem Bundesgerichtshof muss ein Zwischenhändler Lizenzgebühren an Microsoft zahlen, wenn er gebrauchte Programme des Unternehmens auf einen Computer aufspielt.

In dem konkreten Fall hatte ein Händler neben alten Computern auch die Sicherungs-CDs mit Microsoft-Programmen gekauft. Wie die meisten wohl wissen, sind diese CDs an den Computer mit dem angebrachten Echtheitszertifikat gebunden. Der Händler löste diese Zertifikate jedoch und konnte so die Software auch an anderen Rechnern einsetzen. Diese wurden dann verkauft.

Laut den Richtern verletze dies die Markenrechte von Microsoft. Durch die übertragenen Zertifikate habe er vorgetäuscht, dass er die Gewähr für die Verbindung von Rechner und Software übernehme und dies Microsoft vor allem erlaubt hätte, was nicht der Fall war. Wer als Händler solch eine Methode nutzt, muss also in Zukunft Lizenzgebühren an das Unternehmen zahlen.

Was muss man beachten, wenn man seinen Computer verkaufen will?

August 9th, 2011  |  Published in An- und Verkauf

Datensicherheit

Datensicherheit

Die Problematik ist so gut wie jedem PC-Besitzer bekannt. Man hat sich entschlossen, ein neueres und leistungsfähigeres Modell zu kaufen. Aber was macht man nun mit dem alten Gerät? Zum Wegwerfen ist es in den meisten Fällen zu schade, da es noch perfekt funktioniert. Im Kreise der Bekannten und Verwandten wird es auch nicht immer benötigt. Wenn man sich nun für den Verkauf des gebrauchten Computers entscheidet, gilt es einige Dinge zu beachten.

 

Prinzipiell haben Sie zwei Möglichkeiten, Ihr Altgerät profitabel zu veräußern. Eine Variante davon ist, den Computer bei Ihrem Fachhändler in Zahlung zu geben. Viele Fachhändler bieten diesen Service bei Neukauf eines Computers. Darüber hinaus sind in größeren Städten An- und Verkaufsgeschäfte verfügbar, in denen Sie Ihr Altgerät anbieten können. Die zweite Möglichkeit besteht im Privatverkauf über das Internet per Auktion oder Kleinanzeigen oder eine entsprechende Annonce in einer Tageszeitung. Es empfiehlt sich immer, mehrere Preisangebote einzuholen, egal welche Methode Sie wählen.

Bevor Sie Ihr Altgerät meistbietend verkaufen, sollten Sie einige wichtige Komponenten bedenken. Immerhin sind in der Zeit der Nutzung auch sehr persönliche Daten auf dem Computer gespeichert worden, deren Veröffentlichung nicht in Ihrem Sinne ist. Es genügt nicht, die Löschfunktion der entsprechenden Ordner zu betätigen. Die Festplatte Ihres Computers enthält die Daten immer noch, nur ohne die Einträge des jeweiligen Inhaltsverzeichnisses.

Darüber hinaus ist meist auf Ihren Namen lizenzierte Software installiert, die Sie beim Verkauf verlieren, wenn Sie die Software auf dem Computer lassen. Der schnellste Weg ist daher, dass man die Partitionen des Computers komplett löscht. Bei dem bekannten Betriebssystem mit den vielen Fenstern ist ab dem Level XP diese Funktion bereits vorhanden. Falls nicht zur Hand, können Sie die dazu nötige Spezialsoftware entweder selbst kaufen oder die Löschung von einem Fachbetrieb Ihres Vertrauens vornehmen lassen. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Festplatte auszubauen und sie im neuen Computer zu verwenden, was aber unter Umständen eine Preisminderung zur Folge hat. Auch muss das Fehlen der Festplatte beim Verkauf unmissverständlich angegeben werden.

Beachten Sie bitte bei einem Privatverkauf unbedingt die stark schwankenden Preise für gebrauchte Hardware. Es ist ratsam, einige Zeit die Preisentwicklung für vergleichbare Geräte in diversen Online-Auktionshäusern zu beobachten.

Alte PCs und Notebooks in Zahlung geben

November 23rd, 2010  |  Published in An- und Verkauf

cc by flickr/ Last Hero

cc by flickr/ Last Hero

Wer aktuell über einen neuen PC oder ein neues Notebook nachdenkt, sollte sein altes Modell zu Geld machen. Dies funktioniert zum einen sehr gut über das Internet via Online-Auktionshäuser oder Kleinanzeigen. Man kann die Geräte nun aber auch in Zahlung geben.

Dies ist bei immer mehr Shops möglich. So zum Beispiel seit ein paar Tagen bei Vobis. Ähnlich wie man sein Auto vor dem Kauf eines neuen in Zahlung gibt, funktioniert dies auch mit PCs und Notebooks.

Die Shops nehmen die gebrauchten Modelle in Zahlung und vergüten sie. Voraussetzung ist dafür meist, dass man beim selben Anbieter ein neues Gerät kauft. Eine Verrechnung ist direkt möglich. Natürlich sollte der PC oder das Notebook funktionsfähig und vollständig sein.

Der Ankaufpreis wird dann nach Prüfung des Altgeräts und der Ausstattung ermittelt. Also, eine gute Möglichkeit Geld zu sparen und zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Was sind refurbished Computer?

Oktober 15th, 2010  |  Published in Aus alt mach neu

Vielleicht haben Sie im Internet schon Computerschnäppchen gesehen, die als “refurbished Computer” angeboten wurden. Natürlich sollte man wissen, worauf man sich einlässt, bevor man zugreift.

Der Begriff “refurbished” steht für Artikel, die vom Hersteller aus verschiedenen Gründen zurückgenommen wurden und danach wieder weiterverkauft werden. Die Gründe der Rücknahme können sehr variieren. Nicht jeder Computer der zum Hersteller zurückgeht ist gleich ein Totalschaden, mit dem niemand mehr etwas anfangen kann. Oftmals sind nur kleine Mängel (z.B. kleine Kratzer) ein Grund zum Umtausch. Natürlich werden Computer auch aufgrund von Hardwaredefekten zurückgenommen (z.B. kaputter RAM-Riegel).

Wenn der Computer vom Hersteller dann als “refurbished” angeboten wird, muss er sich jedoch in einem einwandfreien Zustand befinden!
Das heißt im Detail, dass die Ware auf jeden Fall ihre volle Funktion erfüllen muss. Also auch wenn am Innenleben des Rechners einmal etwas kaputt war, wurde dieser Schaden behoben, bevor er weiter verkauft wird.

Aus diesem Grund sind für uns Endverbraucher solche “refurbished Computer” wirklich eine gute Gelegenheit um günstig an gute Geräte zu kommen. So kann man zum Beispiel direkt bei Apple aber auch bei anderen Herstellern solche Computer bestellen.

Weiterhin gilt natürlich das Umtauschrecht auch für refurbished Computer. Das heißt, wenn wirklich irgend ein gröberer Mangel besteht, mit dem Sie als Endkunde wirklich nicht leben wollen, haben Sie immer noch das Recht den Artikel gemäß dem Fernabsatzgesetz innerhalb von 14 Tagen zurück zu schicken. Wichtig ist hierbei nur darauf zu achten, dass es sich bei dem Anbieter wirklich um einen seriösen Händler handelt. Im Zweifelsfall einfach nachfragen – ein guter Geschäftsmann gibt Ihnen gerne Auskunft.