Gebrauchtwagen: Diese Dinge sollte man beachten

September 8th, 2011  |  Published in An- und Verkauf

cc by flickr/ Foot Slogger

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Wer ein gebrauchtes Auto kauft oder verkauft, der möchte natürlich, dass alles so reibungslos wie möglich abläuft, doch leider gibt es immer wieder Betrüger, die besonders die Unwissenheit von Laien ausnützen. Daher sollte man beim Kauf oder Verkauf eines Gebrauchtwagens einige wichtige Punkte beachten.

Einer der Punkte, auf den immer wieder Leute beim Kauf hereinfallen, ist die Vorkasse. Fachleute raten dringend davon ab, irgendwelche Zahlungen zu leisten, so lang der Wagen noch nicht übernommen ist! Wichtig ist auch, dass alle Papiere und vor allem der Fahrzeugbrief an einen übergehen, denn Letzterer ist der einzige gültige Eigentumsnachweis. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch einen Anwalt für den Kauf beauftragen. Dieser regelt dann alle Einzelheiten und auch die Frage mit der Bezahlung der Kaufsumme.

Verkauft man seinen Wagen, kann ein Knackpunkt die Probefahrt sein. Niemals sollte man den Käufer alleine mit dem Fahrzeug lassen, auch nicht bei kurzen Fahrerwechseln oder Ähnlichem. Den Kfz-Brief während einer Probefahrt niemals im Handschuhfach liegen lassen, denn sollte der potentielle Käufer das Auto wirklich klauen, dann ist auch der Eigentumsnachweis in seinem Besitz!

Die Probefahrt kann man gleich dazu nutzen, den möglichen Käufer auf verschiedene Vorzüge des Wagens hinzuweisen. Beim Vertrag sollte man entweder einen Fachmann beauftragen oder aber sich die Zeit nehmen im Internet genau die passenden Musterverträge zu suchen. Solch ein Mustervertrag muss unbedingt Informationen über den Kilometerstand, das Erstzulassungsdatum, mögliche Unfälle und Tuning-Maßnahmen enthalten.

Gebrauchtwagen: Manipulation bei jedem dritten Tachostand!

April 14th, 2011  |  Published in Kauf

Wer einen Gebrauchtwagen kauft ist in vielen Fällen leider zum Teil auf die Informationen angewiesen, die einem der Verkäufer gibt. Betrüger setzen dabei immer häufiger auf die Manipulation des Tachostands. Experten schätzen, dass dadurch in Deutschland jährlich ein Schaden von sechs Milliarden Euro entsteht, denn oft zahlen Käufer für einen Gebrauchtwagen mit falschem Kilometerstand um die 3.000 Euro zu viel!

Die Polizei geht aktuell davon aus, dass der Tacho bei jedem dritten Gebrauchtwagen manipuliert wurde. Leider machen es laut dem ADAC viele Autohersteller es Betrügern sehr einfach. Die Manipulation wird in der Regel über die Onboard-Diagnose (OBD) vorgenommen, die eigentlich nur für die Diagnose der Werkstatt gedacht ist. Entsprechende Utensilien für die Arbeiten daran, könne man ganz regulär im Netz kaufen.

Der ADAC fordert nun die Hersteller auf, die Tachos sicherer zu machen, etwa, in dem an verschiedenen Stellen der Tachostand aufgezeichnet wird. Manche solcher Schutzsysteme sind bereits auf dem Markt.

Experten raten Käufern von Gebrauchtwagen dazu, diese vorher von einem Fachmann auf das Alter hin untersuchen zu lassen. Dieser könne noch am ehesten erkennen, ob der Tachostand einen Sinn macht. Gut erkenne man dies zum Beispiel am Abnutzungsgrad von Autoteilen oder durch einen Blick in den Motorraum oder ins Servicecheckheft.

Achtung bei Anzeigen aus dem Ausland!

Oktober 6th, 2009  |  Published in Sicherheit

In letzter Zeit steigen immer mehr Betrüger aus dem Ausland in den Kleinanzeigen-Markt ein. Besonders im letzten Jahr haben Betrügerbanden drastisch zugenommen. Meistens erkennt man die Anzeigen auch ganz leicht, denn sie sind in schlechtem Deutsch verfasst. Doch dies wird immer weniger der Fall.

Daher, Achtung, bei Anzeigen aus dem Ausland, vor allem, wenn die angebotenen Artikel angeblich verschenkt oder zu Niedrigstpreise verschleudert werden!

Natürlich muss nicht gleich jedes Angebot schlecht sein. Doch in der Regel ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand aus Kamerun oder Nigeria auf dem deutschen Kleinanzeigen-Markt inseriert doch eher unwahrscheinlich.

Sollte man sich doch für das Angebot interessieren, dann unbedingt folgende Punkte beachten:

  • keine Vorkasse!
  • keine Schecks!
  • immer nach Adresse und Festnetznummer fragen, zur Sicherheit bei der Nummer anrufen
  • wenn es geht, immer auf Versand per Nachnahme bestehen!

Damit ist man auf der sicheren Seite und weiß, dass auch der Tausch Geld gegen Ware funktioniert…