Give Boxes in Berlin

November 3rd, 2011  |  Published in Tauschen

Quelle: Facebook/Givebox

Quelle: Facebook/Givebox

Immer mehr Menschen entdecken das gute, alte Tausch-Prinzip für sich wieder, ob es sich dabei nun um Kleidertauschpartys handelt oder aber allgemeine Tauschbörsen im Internet. In Berlin stehen inzwischen an mehreren Standorten sogenannte Give Boxes. Dabei handelt es sich um eine Art von Second-Hand-Stationen.

Wer Dinge wie Kleidungsstücke, CDs oder Bücher loswerden möchte, kann sie dort hineinlegen. Wer etwas Schönes darin entdeckt, darf es mitnehmen und muss dafür etwas anderes hinterlegen. Ein schönes Konzept, das bei vielen Berlinern auf Begeisterung stößt.

Damit es in der Give Box nicht zu chaotisch zugeht, sollte man nach 14 Tagen eigene Dinge, die keiner wollte wieder mitnehmen. Zudem kümmern sich einige Nachbarn liebevoll um die Stationen in ihrer Nähe. Give Boxes findet man in Berlin in Kreuzberg, am Senefelder Platz und seit August auch in der Steinstraße. Inzwischen hat das Konzept etliche Nachahmer gefunden, so dass man die Give Box nicht nur in Berlin oder in anderen deutschen Städten findet, sondern auch in Metropolen wie Wien oder San Francisco. Alle weiteren Infos zum Projekt findet ihr auf facebook.com/Givebox…

Charity-Flohmarkt in Berlin: „Kein Durst“ für Somalia

Juli 21st, 2011  |  Published in Flohmärkte

Foto: Facebook

Foto: Facebook

In den letzten Tagen hörte man immer wieder von der dramatischen Lage in Somalia und am ganzen Horn von Afrika. Zwei Regenzeiten sind dort ausgeblieben und die Ernte dadurch vernichtet. Mehr als elf Millionen Menschen erleben eine dramatische Hungernot, die man zu den schlimmsten aktuellen humanitären Katastrophen der Welt zählen kann. Spenden werden dringend gebraucht.

Wer mithelfen möchte, kann an diesem Wochenende in Berlin auch an dem Charity-Flohmarkt „Kein Durst“ teilnehmen. Der Erlös aus den Verkäufen geht komplett an die Projekte von Ärzte ohne Grenzen in Somalia. Es ist zwar nur ein kleiner Teil, aber immerhin etwas. Zudem soll der Flohmarkt ein Bewusstsein für die Not der Menschen in Ostafrika schaffen.

Der Flohmarkt „Kein Durst“ findet an diesem Samstag, den 23. Juli, von 12 bis 20 Uhr an der St. Elisabeth Kirche in der Invalidenstraße 3 in Berlin-Mitte statt. Bei schönem Wetter wird auf der Wiese aufgebaut, bei schlechtem direkt in der Kirche. Verkauft werden kann dabei alles, was man möchte, also von Kleidung über Bücher bis hin zu Kuchen oder Snacks. Einen besseren Grund um auszumisten und sich von alten Sachen zu trennen, gibt es doch kaum, oder?

Swapping Party: Klamotten tauschen im Wedding Dress Berlin

Januar 4th, 2011  |  Published in Second Hand

Foto: Facebook/ Wedding Dress Berlin

Foto: Facebook/ Wedding Dress Berlin

Klamottentausch-Partys werden immer angesagter. So treffen sich regelmäßig Fashion-Victims um fleißig Kleidungsstücke zu tauschen und dabei ein echtes Second Hand Schnäppchen zu ergattern. Wer sich für solche sogenannten Swapping Partys interessiert, hat als nächstes z.B. in Berlin die Chance dazu.

Im “Wedding Dress”  (Brunnenstr. 65) im Stadtteil Wedding finden sich am 23. Januar etliche Tauschwütige ein. Wer selbst Kleidung, Accessoires und Schuhe los werden möchte, lässt diese im Vorfeld schätzen. Diesen Wert bekommt man dann in Jetons ausgezahlt, für die man auf der Party nach Herzenslust shoppen kann.

Alle Kleider können am 8., 15. und 22. Januar 2011 jeweils von 12-18 Uhr und am 21. Januar von 12-20 Uhr im “Wedding Dress” abgegeben werden. Wer keine Klamotten zum Eintauschen hat, aber trotzdem mitmachen möchte, kann vor Ort natürlich auch Bares gegen Jetons wechseln. Die Swapping Party selbst findet am 23. Januar von 15-22 Uhr statt. Teilnehmer zahlen 1,50 Euro Eintritt, wer keine Kleider abgegeben hat, zahlt 3 Euro. Der Erlös der Eintrittsgelder kommt der Weddinger Nachbarschaftshilfe MachBar zugute. Na dann, nichts wie zur Second Hand Schnäppchenjagd.

Arm und sexy bittet zu Tisch – Speisen wie zu Clemens Wilmenrods Zeiten

Oktober 29th, 2009  |  Published in Trödel

Konfektservice mit Vase, DDR, 50er Jahre, auf 1958 in Neukölln hergestelltem dreieckigem Tisch. Foto: Claudia Simon

Die 1950er Jahre liegen bei Mode und Möbeln weiter voll im Trend. Mit der Ausstrahlung des TV-Movies „Clemens Wilmenrod – Es liegt mir auf der Zunge“, der Verfilmung des Lebens des ersten deutschen Fernsehkochs, (Ende November in der ARD) wird auch die Esskultur dieser Zeit in aller Munde sein.

arm und sexy hat dazu die passenden Accessoires rund um den gedeckten Tisch. Der gutsortierte Edel-Trödel im Neuköllner Reuterkiez bietet eine große Auswahl an Geschirr und Möbeln der 1950er Jahre. Denn worauf könnte Wilmenrods legendäre gefüllte Erdbeere besser wirken als auf einem zeittypischen Konfektservice, platziert auf einem Nierentisch.

Aber für auch das gesellige Abendessen im Fifties-Style lässt sich bei arm und sexy das passende Geschirr finden, so beispielsweise ein Speiseservice in klassischem Weiß mit feinem Goldrand für 10 Personen. Darüber hinaus machen edle und komplette Mokka- und Kaffeeservices aus Westdeutschland wie aus der DDR, Serviergeschirr aus Porzellan oder Edelstahl, Glas und Vasen, aparte Kleinmöbel und vieles andere mehr den liebevoll dekorierten Laden zu einem Eldorado für alle Liebhaber des Designs der Wirtschaftswunderjahre.

Aber nicht nur die 50er Jahre sind im Angebot: Vom umfangreichen Jugendstil-Speiseservice aus den Zwanzigern bis hin zu Porzellan im farbenfrohen Seventies-Look finden sich Objekte aus nahezu allen Dekaden des 20. Jahrhunderts. Dabei ist der Name arm und sexy Programm und Ausdruck der Firmenphilosophie: Schicke Einrichtung zu günstigen Preisen.

Stylish und anspruchsvoll – Second Hand Mode in Berlin

Oktober 20th, 2009  |  Published in Second Hand

Second Hand Mode bei Hilly's. Foto: modekultur.info

Second Hand Mode bei Hilly's. Foto: modekultur.info

Dass Mode nicht zwangsläufig bedeutet, immer die aktuellsten Outfits von den Laufstegen dieser Welt im Kleiderschrank hängen zu haben, beweisen die Retrotrends. Was einmal aus der Mode gekommen ist, kann durchaus wiederkommen. Ob man will oder nicht! Als Beispiele seien hier Ballerinas und Leggins aus den 80ern genannt, oder gar der Pullover mit Rautenmuster aus den 70ern oder die eleganten Anzüge und Kleider aus den 50ern und 60ern. Second Hand-Mode ist gefragt.

Die modekultur-Autorin Sabine Kelle hat vier Geschäfte besucht und festgestellt, dass es abseits von ramschiger Kiloware anspruchsvolle und hochwertige Läden mit Mode aus zweiter Hand gibt. Und vor allem, dass man den bereits getragenen Kreationen von Sonja Rykiel, Escada und anderen nicht ansehen muss, dass es Second Hand ist. In der Schwerpunktreportage bringt modekultur.info seine Leser auf den neuesten Stand zum Thema. In der begleitenden Music Slide Show präsentieren einige Anbieter ihre Outfits aus zweiter Hand.

Dass man in Berlin immer wieder auf modische Entdeckungsreisen gehen kann, zeigt die Reihe „Points of Fashion“ des Onlinemagazins. In diesem Monat zeigen Shops aus Friedenau und Steglitz, was sie zu bieten haben und beweisen, dass die Seitenstraßen zwischen Schlossstraße und Rathaus Friedenau modemäßig nicht zu unterschätzen sind.
Im Oktober sind die Mode-Spaziergänge gestartet und stoßen auf gute Resonanz. Die nächste, fast ausgebuchte, Fashion Tour findet am 8. November durch den Bezirk Mitte statt