Gebrauchte Kleinigkeiten sicher versenden

Oktober 11th, 2011  |  Published in An- und Verkauf, Flohmärkte, Kauf, Kleinanzeigen, Sicherheit

cc by flickr/ Gunnar Wrobel

Welche Briefumschläge gibt es für das Versenden von Kleinigkeiten? Die Größe von Briefumschlägen ist in der DIN 678 genau festgelegt. Papierformate passen genau in die entsprechenden Briefformate. So passt ein Blatt A6 (Postkartengröße) in den entsprechenden Briefumschlag C6. Briefumschläge werden häufig aus recycelten Material hergestellt
Sie können, nach Gebrauch, auch wieder recycelt werden. Briefumschläge gibt es ungefüttert und gefüttert. Manchmal besteht die Fütterung auch aus Polyesterblasen. Diese Briefumschläge sind besonders für empfindliche Gegenstände geeignet.

Was ist beim Versenden gebrauchter Kleinigkeiten zu beachten?
Gebrauchte Kleinigkeiten sollten ordentlich verpackt versandt werden, damit sie auch ganz und funktionsfähig beim Empfänger ankommen. Als Versandart sind, je nach Größe, sowohl Briefumschläge wie auch Kartons möglich. Es ist relativ, was der Eine oder Andere als Kleinigkeit bezeichnet. In jedem Falle gilt es die Gegenstände ordentlich zu verpacken.
Verwendet man Briefumschläge so muss man auf ausreichende Frankierung achten.
Sind Gegenstände besonders empfindlich oder leicht verderblich, sollte man auf dem Briefumschlag, am besten in einer anderen Farbe, einen Warnhinweis anbringen wie etwa: “Vorsicht! Leicht zerbrechlich!” oder: “Vorsicht! Leicht verderblich!”

An die Gesetze halten
Es ist klar, dass Gegenstände nicht versandt werden sollten, die laut Gesetz vom Versand ausgeschlossen sind. Deshalb ist es im Zweifelsfall nicht verkehrt, sich vorher hier genau zu erkundigen. Briefumschläge müssen auch ordentlich, gut leserlich, beschriftet sein, damit man im Notfall die Sendung an den Absender zurückschicken kann falls der Empfänger aus irgendeinem Grunde die Annahme verweigert oder aber nicht erreichbar ist.

Was ist sonst noch beim Versand gebrauchter Kleinigkeiten zu beachten?
Da es, neben der Deutschen Post, noch andere Versandunternehmen gibt sollte man sich auf jedem Fall über entsprechende AGBs erkundigen. Man kann nicht davon ausgehen das die Beförderungsbedingungen genauso wie bei der Deutschen Post sind. Es ist auch möglich, selbst wenn es Kleinigkeiten sind, diese beim Versand versichert zu verschicken, um bei einem eventuellen Verlust oder Beschädigung der Sache abgesichert zu sein.

Verbraucherzentrale warnt vor Live- und Centauktionen im Internet

Februar 16th, 2010  |  Published in Auktionen

In letzter Zeit tauchen immer mehr Auktionsportale auf, die Käufer mit “besonderen Schnäppchen” locken wollen. Doch bei diesen vermeintlichen Sonderangeboten kann der Schuss schnell nach hinten losgehen, wie aktuell die nordrhein-westfälische Verbraucherzentrale warnt.

Bei sogenannten Liveauktionen bietet der Teilnehmer in unterschiedlichen Centschritten auf das Produkt, nur anders als bei eBay und Co. sind die Gebote nicht kostenlos, sondern kosten jeweils zwischen 10 bis 50 Cent. Bietet man mehrmals fallen schnell hohen Kosten an, die man dann auch zahlen muss, wenn man das Produkt am Ende nicht bekommt.

Und selbst, der es bekommt, muss seine Gebote zahlen und dazu noch eine separate Auktionsgebühr. So wird das Schnäppchen schnell teurer als der Normalpreis. Experten zufolge hätte Käufer bereits das fünffache vom eigentlichen Preis gezahlt.

Bei Centauktionen ist es nicht anders. Hierbei versuchen die Teilnehmer das günstigste Gebot zu erraten. Der Haken dabei, werden Preise doppelt genannt, wird das Gebot nicht gezählt und jedes Gebot kostet natürlich auch hier Geld.

Also, Finger weg von Live- und Centauktionen im Netz!

Auktion: Wundertüte liegengelassener Koffer

Januar 12th, 2010  |  Published in Auktionen

Koffer Auktion by geishaboy500Gerade hat man einen Koffer erfolgreich ersteigert, nun steigt die Spannung: wertvolle Designerklamotten oder doch nur alte Unterhosen und Socken? Das weiß man bei den Koffer-Versteigerungen der Flughäfen und Airlines vorher nie so genau, doch genau das macht den Reiz für viele aus.

Allein bei der Lufthansa bleiben jährlich 15.000 Koffer liegen und werden auch nach der Lagerungsfrist von drei Monaten nicht abgeholt. Genau dieses Gepäck kann man bei regelmäßigen Auktionen zu Schnäppchenpreisen ergattern. Nur bleiben sie meist eben eine Wundertüte, da die Bietenden den Inhalt vorher nicht kennen.

Nur auf teure Elektrogeräte kann man in den Koffern nicht hoffen, da diese vorher aufgrund des Zolls herausgeholt werden. Aber trotzdem sind sie ein Schnäppchen, denn sie werden separat versteigert.

Inzwischen hat sich um die Koffer-Auktionen eine regelrechte Fangemeinde gebildet und das eine oder andere Schnäppchen ist immer dabei. Und wenn nicht? Egal, es macht riesig Spaß!

Die nächsten Auktionen der Lufthansa finden an folgenden Terminen (Beginn 12:00 Uhr, Hallenöffnung 10:00 Uhr) statt:

  • 30.01.2010 im Rolf-Engelbrecht-Haus in 69469 Weinheim
  • 20.02.2010 in der Ludwigshalle in 64807 Dieburg
  • 20.03.2010 Tagungs-und Kongresshalle in 67296 Grünstadt
  • 23.04.2010 und 24.04.2010 Blautal-Center in 89077 Ulm

In Berlin hat man regelmäßig am Flughafen Tegel die Chance. Die genauen Daten gibts auf airline-insider.de…

Exboyfriendjewelry.com – Flohmarkt für unliebsame Erinnerungen

Januar 5th, 2010  |  Published in Auktionen, Online, Plattformen

Eheringe gebraucht by Jeff BelmonteFast jeder von uns hat sie irgendwo zuhause, die Stelle, an der man sie aufbewahrt, die unliebsamen Erinnerungsstücke. Den Ring vom Ex-Freund, das Hochzeitskleid aus erster Ehe, die Ohrringe, die man zur inzwischen gelösten Verlobung bekommen hat. Manche können sich nur schwer davon trennen, andere wiederum wollen das Zeug so schnell wie möglich loswerden.

Diese Marktlücke hat das US-Portal exboyfriendjewelry.com für sich entdeckt und bietet dort ausschließlich Schmuck und andere unliebsame Gegenständen aus zweiter Hand an, die ihre vorherigen Besitzer an bestimmte Dinge erinnern.

Das Verkaufen funktioniert wie bei Auktionsportalen wie ebay, nur, dass hier der Verkäufer oder die Verkäuferin die Geschichte oder den Moment hinter dem Gegenstand erzählen muss. Für den Käufer bedeutet dies ganz besondere Schnäppchen und auch noch jede Menge Unterhaltung.

Nur abergläubisch sollte man dabei nicht sein…

Nützliche Tipps für private Anbieter bei Kleinanzeigen und Auktionen

Oktober 8th, 2009  |  Published in Tipps und Tricks

Fast jeder hat doch schon einmal etwas bei ebay und Co. gekauft, ersteigert, verkauft oder zumindest mit dem Gedanken gespielt. Doch gerade als Neuling unter den Anbietern kann man eine Menge falsch machen. Hier also ein paar nützliche Tipps, die sie beim Anbieten von gebrauchter Ware über das Netz unbedingt beachten sollten:

  • Nehmen Sie sich Zeit die zum Produkt passende Plattform auszuwählen und packen Sie den Gegenstand auch in die richtige Kategorie (also nicht die alte Lieblingshose in die Kategorie Autos o.ä.)
  • Achten Sie bei der Überschrift und auch bei der Artikelbeschreibung auf Genauigkeit und drücken Sie sich dabei so knapp wie möglich aus
  • Klar, beim Verfassen des Textes kann ein flotter Spruch von Vorteil sein, doch übertreiben Sie dabei nicht und machen Sie vor allem immer wahrheitsgemäße Angaben
  • Verkaufen Sie keine Ware, die sich als gefälschte Markenware herausstellen könnte. Also, Achtung bei Produkten aus dem Urlaub
  • Stellen Sie immer ein Foto neben die Anzeige. Doch Achtung, stets selbst fotografieren und kein Foto vom Hersteller verwenden, sonst verstößt man gegen das Urheberrecht
  • Auktion oder Festpreis? Grundsätzlich gilt, bei eh günstigen Artikeln lieber eine Auktion wählen, bei teuren Gegenständen lieber kein Risiko eingehen und den Festpreis wählen
  • In Sachen Zahlungsmethoden bieten Sie neben der üblichen Funktion “Vorkasse” nach Möglichkeit auch noch andere Optionen an, die Vertrauen erwecken, wie zum Beispiel die direkte Übergabe in der Heimatstadt oder das sichere Bezahlen über ein Zahlsystem (Paypal und Co.)
  • Als Privatverkäufer müssen Sie keine Garantie oder Gewährleistung geben
  • Versuchen Sie bei Anfragen immer so schnell wie möglich zu antworten, das schafft zusätzliches Vertrauen