Worauf muss man bei einem privaten Kauf bzw. Verkauf achten?

Dezember 13th, 2011  |  Published in An- und Verkauf

Deutschland ist im Allgemeinen bekannt als das Land der Denker und Dichter. Allerdings gilt Deutschland auch als das Land, das für jede Situation des täglichen Lebens ein Gesetz oder eine Verordnung vorweisen kann. Was im ersten Moment so klingt, als ob man vollkommen kontrolliert wird, erweist sich jedoch in vielerlei Hinsicht als äußerst nützlich und hilfreich. Zu dieser Erkenntnis kommen auch all jene Menschen, die einmal einen privaten Kauf oder Verkauf tätigen. Ein solcher Kaufvertrag zwischen Privatpersonen stellt einen Vertrag dar, der auch an gewisse Regeln gebunden ist. Diese werden in einer solchen Situation durch das Privatrecht im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt. Ansonsten findet man im Internet in diversen Foren und Ratgeberseiten Hinweise worauf man bei einem Privatkauf achten muss.

Im Grunde genommen gilt für Kaufverträge zwischen Privatpersonen, dass sie an keine Form gebunden sind. Ein solcher Kaufvertrag kann sowohl schriftlich als auch mündlich abgeschlossen werden. Wer bei einem solchen Vertragsverhältnis jedoch ein wenig Sicherheit wünscht, der sollte in jedem Fall auf einen Kaufvertrag in schriftlicher Form bestehen. In einem solchen Fall hat man für eventuelle Streitfragen auch ein Dokument mit Beweiskraft zur Verfügung. Daher wird der Kaufvertrag auch bei privaten Verkäufen immer öfter schriftlich festgehalten. Sollte die Schriftform gewählt werden, so ist diese an gewisse Vorgaben gebunden, die mindestens in dem Vertrag enthalten sein sollten. Neben den persönlichen Angaben der beiden Vertragspartner sollten das Kaufobjekt und der Kaufpreis unbedingt in diesem Vertrag aufgenommen werden.

 

 

Sind für den Kauf besondere Vereinbarungen getroffen, so sind auch diese unbedingt festzuhalten. Mitunter kommt es vor, dass der Käufer vom Verkäufer eine Rechnung verlangt. Dazu sollte man wissen, dass man bei einem Kaufvertrag zwischen Privatpersonen eine solche Rechnung nicht verlangen kann. Alles, was es zu Regeln gibt, wird direkt im Kaufvertrag festgehalten. Das gilt auch für den Hinweis auf Rücktritt vom Kaufvertrag. Einen Gewährleistungsanspruch, wie man ihn gegenüber einem gewerblichen Verkäufer hat, gibt es auf der privaten Vertragsebene nicht. Auch das ist ein Grund, warum keine Rechnung ausgestellt wird. Sollte man sich jedoch für das Ausstellen einer Rechnung entscheiden, dann muss man darauf achten, dass in dieser Rechnung keine Steuer enthalten sein darf. Der Ausweis einer erhaltenen Mehrwertsteuer ist nur einem gewerblichen Verkäufer gestattet, da dieser auch eine entsprechende Erklärung an das zuständige Finanzamt abgeben muss.

Retrobörsen für Videospiele

Dezember 8th, 2011  |  Published in Second Hand

cc by flickr/ farnea

cc by flickr/ farnea

Der aktuelle Retro-Trend macht auch vor dem Bereich der Videospiele nicht Halt. So entdecken nicht nur solche, die mit Pong und Co. in den 70ern und 80ern aufgewachsen sind, alte Spieleklassiker wieder für sich, sondern auch die jüngere Generation kommt auf den Geschmack.

In vielen Städten schießen inzwischen Retrobörsen für Videospiele aus dem Boden, wo sich auch immer mehr die jüngere Zocker-Generation hinverirrt. Die Spiele von einst üben nach wie vor eine gewisse Faszination aus und überzeugen nicht selten im Gegensatz zu manchen heutigen Hochglanz-Titeln mit viel Liebe und Originalität.

Auf solchen Messen kann man sie noch bekommen, alte Heimcomputer, Pong-Konsolen, aber auch direkt daneben die Playstation 2, die mittlerweile wohl auch schon retro ist. Ein weiterer Grund für diesen Trend könnte aber auch sein, dass man inzwischen auf Xbox Live oder Playstation Network Spieleklassiker zum Download findet, wodurch so manch einer auf den Geschmack kommt.

Weihnachten 2011: Second Hand weiter voll im Trend

Dezember 1st, 2011  |  Published in Second Hand

cc by flickr/ Last Hero

cc by flickr/ Last Hero

Bereits im vergangenen Jahr haben wir uns an dieser Stelle mit dem Second Hand Trend an Weihnachten beschäftigt. Wäre so manch einer früher vielleicht noch beleidigt gewesen, wenn man ihm oder ihr etwas Gebrauchtes unter den Tannenbaum gelegt hätte, so ist heute oft das Gegenteil der Fall. Dies zeigt sich unter anderem an einer aktuellen Umfrage des Portals ebay Kleinanzeigen.

Demnach durchforsten immer mehr in der Weihnachtszeit gezielt Second Hand Börsen und Kleinanzeigen-Portale im Netz nach Geschenken. 41,2 Prozent gaben an, schon mindestens einmal an Weihnachten etwas Gebrauchtes verschenkt zu haben. Mit fast 70 Prozent liegen dabei CDs oder Bücher, die es im Handel nicht mehr gibt oder die nur noch schwer zu bekommen sind, an erster Stelle.

Elektronische Geräte verschenken 44,6 Prozent auch in gebrauchter Form und 27,8 Prozent setzen auf den Second Hand Markt in Sachen Kleidung oder Spielzeug für Kinder. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch Portale wie dawanda und Co., wo andere ihre selbst gemachten Dinge anbieten.

Mercedes-Benz: iPhone App für Gebrauchtwagen

November 24th, 2011  |  Published in Online

cc by fotopedia/ Nigel Chadwick

cc by fotopedia/ Nigel Chadwick

Wer gezielt auf der Suche nach Gebrauchtwagen von Mercedes-Benz ist, der kann dafür nun auch sein iPhone einsetzen. Der Autobauer hat nämlich die neue App „Gebrauchtfahrzeuge von Mercedes-Benz“ an den Start gebracht. Schon jetzt kann man hier aus über 38.000 Fahrzeugen wählen.

Angezeigt werden neben Gebrauchtwagen auch Jahreswagen oder Vorführfahrzeuge. Bei der Suche filtert man nach verschiedenen Kriterien wie Preis, Modell oder Ausstattung. Danach werden einem alle passenden Treffer mit genauen Details angezeigt.

Interessiert man sich für ein Fahrzeug, erhält man die Kontaktdaten des Händlers oder Verkäufers. Dazu gehören die Telefonnummer, die E-Mail-Adresse und auch eine Anfahrtsskizze. Natürlich gelangt man auch über die App auf die Website von Mercedes-Benz, falls es dann doch ein Neuwagen sein sollte…

ReDigi: Musikindustrie läuft Sturm gegen MP3-Second-Hand-Shop

November 17th, 2011  |  Published in Online

cc by flickr/ swanksalot

cc by flickr/ swanksalot

Viele von uns verkaufen regelmäßig gebrauchte Bücher, Platten oder CDs oder stöbern selbst in solchen Fundstücken. Dabei würde wohl keinem in den Sinn kommen hier ein Unrecht zu begehen. Dieses Prinzip versucht aktuell das US-Start-Up ReDigi auf die Onlinewelt zu übertragen, doch die Musikindustrie und das Internet verstehen sich bekanntermaßen immer noch nicht so richtig.

Auf ReDigi kann man legal erworbene Songs von beispielsweise Amazon oder iTunes wieder verkaufen. Dafür installiert man ein Programm auf dem eigenen Rechner. Dieses spürt legal erworbene Songs auf und versieht die, die man verkaufen möchte, mit einer eigenen IP. Der Song wird dann auf den Server von ReDigi kopiert und gleichzeitig von allen Geräten des Verkäufers gelöscht.

Die US-Musikindustrie läuft wie erwartet Sturm und begründet eine Unterlassungsaufforderung und eine Schadensersatzforderung mit Urheberrechtsverletzungen. ReDigi weist jedoch auf eine Regelung aus dem Jahr 1976 hin, nach der die Schutzrechte mit dem ersten Verkauf eines Buches oder Tonträgers abgegolten sind.