Umfrage: Second-Hand-Markt im Internet immer beliebter

Februar 9th, 2012  |  Published in Online

cc by flickr/ akante1776

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Gebrauchtwaren aus dem Internet haben sich schon längst von ihrem Schattendasein befreit und gehören für viele zum Alltag. So ergab eine Umfrage des Onlineshops medimops.de, dass die meisten Deutschen schon mindestens einmal gebrauchte Ware aus dem Netz gekauft haben. 62 Prozent aller Befragten gaben dies an.

Die beliebtesten Artikel sind dabei Bücher aus zweiter Hand. 68 Prozent derjenigen, die online gebrauchte Artikel kaufen, gaben an, sich schon einmal Second Hand Bücher gekauft zu haben. 39 Prozent würden DVDs gebraucht kaufen sowie Blu-rays. 38 Prozent beziehen gebrauchte Spielwaren aus dem Internet.

Das Alter der Artikel spielt dabei für die meisten keine Rolle, wichtig ist ein guter Preis und dass der Zustand stimmt. Gleichzeitig zeigen sich jedoch immer noch viele Leute beim Thema Second Hand skeptisch. Vor allem Kleidung und Schuhe aus zweiter Hand sind für über die Hälfte der Befragten ein No-Go.

Xbox 720: Keine gebrauchten Spiele?

Februar 2nd, 2012  |  Published in Märkte

cc by flickr, Jami3.org

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Aktuell kocht die Gerüchteküche rund um die nächste Generation der Spielekonsole Xbox mal wieder über. Einige Quelle berichten über neue Ausstattungen wie ein Blu-ray-Laufwerk und die verbesserte Bewegungssteuerung Kinect 2. In diesem Zusammenhang heißt es aber auch, dass Microsoft offenbar bei der Xbox720 das Spielen von gebrauchten Games unterbinden möchte.

Wie genau dies aussehen soll, ist noch nicht klar, jedoch gehen die meisten davon aus, dass die Games einfach an den persönlichen Account geknüpft werden. Für den gesamten Second-Hand-Spielemarkt wäre dies eine mittlere Katastrophe. So manch einer verkauft nämlich nicht nur seine Spiele um sich neue leisten zu können, sondern leiht sich auch neue Spiele aus um sie vor dem Kauf zu testen.

Generell würde Microsoft mit diesem Schritt, wie viele andere Unternehmen auch, den Spieleherstellern entgegen kommen. Für Verbraucher ist diese Entwicklung natürlich ein Skandal, denn man tut ja auch nichts Unrechtes, wenn man sich Bücher ausleiht…

Alte Kleidung und Elektrogeräte: Bloß nicht einfach wegwerfen!

Januar 26th, 2012  |  Published in Märkte

cc by flickr/ lilli2de

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Wir alle produzieren täglich Berge von Müll. Während man manche Dinge eben entsorgen muss, gilt dies natürlich im Prinzip nicht für Gegenstände, die zwar noch gut sind, aber schlicht und einfach nicht mehr gebraucht werden. So gibt es heutzutage etliche Möglichkeiten wie man solche unliebsamen Gegenstände los wird, weniger Müll produziert, anderen damit eine Freude macht und sogar noch Geld dafür bekommt.

Die klassischen Varianten bei Kleidungsstücken, Accessoires und Co. wären natürlich Flohmärkte und Second Hand Läden. Diese boomen in letzter Zeit und mit viel Glück findet man selbst gleich noch ein paar schöne neue Stücke. Moderner und aktuell absolut angesagt sind sogenannte Swapping Partys. Dabei bringt man selbst gebrauchte Kleidungsstücke auf die Veranstaltung mit. In nettem Ambiente, bei guter Musik und leckeren Drinks kann man dann quasi seine Sachen gegen die von anderen tauschen. Das macht Spaß, schont den Geldbeutel und ist gut für die Umwelt. Naja, und am Ende kann man unliebsame Kleidungsstücke immer noch spenden, bevor sie im Mülleimer enden.

Das Internet ist ein weiterer Tummelplatz für alle, die gebrauchte Dinge suchen bzw. welche verkaufen wollen. Neben Kleinanzeigen oder Online-Auktionen breitet sich das Prinzip des sogenannten reCommerce immer weiter aus. Dabei sendet man alte Bücher, CDs, DVDs oder Elektrogeräte wie Handys und Konsolen einfach ein und erhält dafür einen Geldbetrag oder eben einen Einkaufsgutschein. Es gibt Portale, die sich darauf spezialisiert haben, aber auch große Händler wie Amazon bieten dies inzwischen an. Natürlich kann man auch hier Preise vergleichen, was die jeweiligen Händler einem für die gebrauchten Gegenstände bieten.

Doppelte Weihnachtsgeschenke online verkaufen

Januar 24th, 2012  |  Published in Online

Weihnachtsgeschenke online verkaufen - flickr.com/Thomas Klaiber

Wer kennt das nicht? Man hat sich gerade etwas neues gekauft und bekommt es ein paar Tage später von den Lieben noch einmal zu Weihnachten geschenkt. Was tut man also mit doppelten Weihnachtsgeschenken? Klar, man verkauft sie. Doch wo und wie macht man das am besten? Die Antwort finden Sie hier.

Doppelte Weihnachtsgeschenke sind nichts ungewöhnliches. Wenn man niemanden findet, der damit etwas anfangen kann, ist es eine beliebte Methode sich etwas Geld nebenbei zu verdienen und das Duplikat einfach zu verkaufen. Und wo geht das heute besser als in einem Online-Shop? Das Internet bietet viele Möglichkeiten seine Sachen schnell und sicher loszuwerden und das meist zu guten Preisen. Da es mittlerweile viele Shops oder Anbieter gibt, die Ihnen Ihre doppelten Geschenke gern abnehmen, haben Sie eine große Auswahl. Die berühmtesten und beliebtesten Anbieter sind wohl eBay und Amazon. Aber auch kleine Unternehmen wie z. B. rebuy.de werden immer populärer.

Und wie funktioniert das Ganze jetzt? Ganz einfach: Bei eBay oder Amazon muss man sich anmelden, um Fotos von den Sachen die man verkaufen möchte hochladen zu können. So kann jeder sehen, worauf er sich bei einem Kauf einlässt. Man muss eine kurze Produktbeschreibung so wie im besten Fall mehrere verschiedene Bilder angeben und hochladen und dann abwarten bis die ersten Leute auf Ihr Angebot stoßen. Alles Weitere ist eine Glückssache. Zumindest bei eBay, wo es sich bei Privatverkäufen meist um Auktionen handelt, die bei einem Mindestgebot starten. Bei Amazon kann man einen Festpreis angeben. So können Sie sicher sein, dass Ihr Geschenk auch zu einem fairen Preis verkauft wird.

Ganz anders läuft es bei Anbietern we rebuy.de. Dort geben Sie an, welchen Artikel Sie gern loswerden würden, beispielsweise durch den Modellnamen einer Kamera oder die ISBN Nummer eines Buches. Dann müssen Sie angeben in was für einem Zustand sich der jeweilige Gegenstand befindet und dann bekommen Sie ein Angebot vorgeschlagen, zu welchem Preis die Seite Ihnen Ihr Produkt abkaufen würde. Dieser Vorgang ist besonders beliebt wenn es sich um Handys handelt.

Haben Sie also noch doppelte Geschenke zu Hause liegen oder möchten generell Sachen wie alte DvDs verkaufen, lohnt sich ein Besuch auf den genannten Seiten.

Media Markt: Skandal um gebrauchte Geräte in der Schweiz

Januar 12th, 2012  |  Published in An- und Verkauf

cc by wikimedia/ Heidas

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Es kann auch bei Elektrogeräten immer mal wieder vorkommen, dass einem der gekaufte Artikel nicht gefällt oder dass man einen Mangel oder eine Fehlfunktion entdeckt. Händler wie Media Markt nehmen solche Artikel in der Regel auch ohne Probleme wieder zurück. Doch was passiert mit diesen Produkten? In der Schweiz melden mehrere Medien in diesen Tagen von einem Gebraucht-Skandal.

Immer mehr Kunden würden berichten, dass sie Gegenstände als Neuware gekauft hatten, die sich dann jedoch als bereits gebraucht herausstellten. So wird zum Beispiel von einem Mann berichtet, der in einem angeblich neuen Autoradio eine gebrannte CD entdeckt hatte.

Eine ehemalige Schweizer Mitarbeiterin von Media Markt berichtet zudem, dass dies dort gängige Praxis sei. Zurückgegebene Geräte würden so verpackt, dass sie wie neu aussehen und dann wieder zum Neupreis in den Handel gegeben. Media Markt widerspricht diesen Behauptungen. Alle zurückgegebenen Produkte würden sorgfältigst geprüft, als gebraucht gekennzeichnet und dann zu reduzierten Preisen verkauft.