Archive for Dezember, 2009

Von der Altkleidersammlung zu neuen Klamotten

Dezember 28th, 2009  |  Published in Aus alt mach neu

Ganz klar, Second Hand ist der Trend diesen Winter. Doch was wird aus Klamotten, die man gar nicht mehr tragen kann oder will? Entweder man bringt sie in den nächsten Laden oder man gibt sie in die Altkleidersammlung. Wir haben uns gefragt, was eigentlich auch den alten Klamotten wird und ob man diese nicht in neue Kleider umwandeln kann. Und prompt sind wir auch auf die passende Antwort gestoßen. In Zukunft wird wohl das eine oder andere recycelte Kleidungsstück auf uns zu kommen…

Circa die Hälfte der Altkleider sind noch tragbar und für den Wiedergebrauch geeignet. Die anderen “Resttextilien” werden entweder verwertet (z.B. als Dämmstoffe im Automobilbau) oder sie werden entsorgt. Zukünftig soll es eine weitere Alternative geben: Aus alten Kleidern werden neue Kleider gemacht.

Niederländische und deutsche Partner arbeiten an einer Fertigungskette, die Alttextilien über einige Stationen zu neuen Textilien bearbeitet. Zuerst werden wiedertragfähige Kleidungsstücke per Hand aus Altkleidersammlungen aussortiert. Der Rest wird einer automatischen Sortieranlage zugeführt, die die Textilien nach Materialart und Farbe trennt. Je reiner die Sortierung desto höher der Marktwert des Ausgangsmaterials.

Nach dem Sortieren werden die Altkleider zerrissen und aus den Fasern werden neue Fäden gesponnen. Die Fäden werden zu neuen Stoffen gewebt, die anschließend zu neuen, hochwertigen Textilien verarbeitet werden.

Ganz schön clever und garantiert grün!

Frohe Weihnachten und ein frohes neues Jahr!

Dezember 24th, 2009  |  Published in Second Hand

Weihnachten by kevindooleyDas gesamte Team von Gebraucht-von-Privat wünscht alle Lesern, Schnäppchenjägern und Second-Hand-Fans frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Auch 2010 findet ihr an dieser Stelle wieder alle möglichen Tipps und Infos rund um das Jagen nach gebrauchten Gegenständen.

Feiert schön, genießt die Tage und startet im neuen Jahr gut durch. Auf dass wir uns dann alle an dieser Stelle gesund und munter wiederlesen!

Lindsay Lohan und ihr eigener Second Hand Shop

Dezember 15th, 2009  |  Published in Second Hand

Wir alle kennen Stars, die für gute Zwecke ihre Klamotten verkaufen, versteigern oder was auch immer. Und die Second Handler ist nun auch Lindsay Lohan gegangen, doch wie es sich für das It-Girl gehört, gab es gleich zur Eröffnung des eigens dafür eingerichteten Online-Shops ein paar nette Peinlichkeiten.

Zunächst schrieb sie ein paar der Designer, deren Klamotten sie ausmustert, auf Twitter falsch und dann kam auch noch raus, dass der Erlös aus dem Verkauf einzig und allein Lindsay zu Gute kommen sollte… Nach massiven Protest stellte sie nun richtig, dass ein kleiner Teil an eine karitative Einrichtung geht. Naja, immerhin…

Im Shop gibt es gleich abgelegte Klamotten der ganzen Familie Lohan, so dass man in jedem Alter fündig wird. Im Prinzip eine gute Möglichkeit für alle Fashion-begeisterten günstige Designer-Teile zu erstehen. Für Leute mit etwas größeren Geldbeutel und für alle Fans lohnt sich ein kleiner Blick…

Kann denn Spenden Sünde sein?

Dezember 9th, 2009  |  Published in Tipps und Tricks

Es gibt viel zu tun. Hilfsbedürftige warten an allen Enden unseres Planeten. Hunger, Krankheiten, Naturkatastrophen: Geld wird dringend benötigt. Doch die Zeiten, in denen engagierte Menschen in Fußgängerzonen mit der Spendendose klapperten, sind vorbei. Gespendet wird trotzdem. Allein in der diesjährigen Vorweihnachtszeit rechnet die Forschungs-Gesellschaft GfK mit etwa 500 Millionen Euro. Der Wille zur guten Tat ist trotz Wirtschaftskrise und Angst vor dem Bankrott ungebrochen. Im Vergleich zu den letzten Jahren schenken die Deutschen nicht weniger, sondern anders. Im Trend liegt das Internet. Hier kann man nicht nur chatten, shoppen und sich mit Wissen voll tanken, inzwischen gibt es auch spezielle Spenden-Portale.

Die Vorteile des Internets sind offensichtlich. Einfacher geht es nicht. Die Wohltat ist nur ein paar Klicks entfernt. Egal ob Wasser für eine Grundschule in Burundi, ein Schwein als Leihgabe zur Armutsbekämpfung oder der Transport von Medikamenten in Krisengebiete, jeder findet ein passendes Projekt. Die Auswahl ist immens. Außerdem ist (angeblich) die Effizienz höher. Denn im Netz entfallen Werbe- und Verwaltungskosten. So versickert das Geld nicht in Anzeigen und dem Gehalt von Sekretärinnen, sondern kommt größtenteils am Ziel an.

Doch das ist nicht der einzige Grund, warum das Internet auch bei Spenden so beliebt ist. Umfrageergebnisse besagen, dass sich unsere Motivation geändert hat. Es kommt weniger auf die Gabe an und mehr auf die Außenwirkung. Die Großzügigen wollen nicht mehr unerkannt im Geheimen bleiben. Stattdessen geben wir, um unser Ansehen zu erhöhen.

Die Portale im Netz bauen auf die gezielte Image-Aufbesserung. Die Spender stellen sich als Gutmenschen dar und veröffentlichen ihre Hilfe auf der persönlichen Profilseite. Jeder sieht sofort, dass Herr Huber der siebenjährigen Mathilda aus dem armen El Salvador eine Schreibtafel geschenkt hat. Und dass Frau Meier ihn mit der Errichtung eines Brunnens in der Mongolei übertrumpfen konnte. Auf diese Weise stacheln sie sich zu spenderischen Höchstleistungen an und befriedigen ihre soziale Eitelkeit.

Was sich für Privatleute befremdlich anhört, ist für Firmen schon längst eine erfolgreiche Strategie. McDonalds unterstützt Kinderheime, Krombacher den Regenwald und die Bayer AG den Behindertensport. Das geschieht jedoch nicht ganz uneigennützig. Meist geht es (auch) um den eigenen Profit. Denn Forschungsstudien ergaben, dass soziales Engagement nicht nur die Imagewerte des Unternehmens, sondern auch die Absatzzahlen positiv beeinflusst.

Doch sei´s drum. Dem Kind in Hinterindien ist es egal, aus welchem Grund der Weiße Mann seine Reisschale füllt. Solange er sie nur füllt und den Schmerz im Bauch vertreibt. Und schließlich ist es ein gutes Zeichen, dass Engagement von unserer Gesellschaft honoriert wird. Sorgen sind erst angebracht, wenn sich keiner mehr kümmert.

Geschenketrends zu Weihnachten: Second Hand und Freizeit

Dezember 8th, 2009  |  Published in Second Hand

Konnte man lange Zeit bei den Lieben zu Weihnachten mit Gutscheinen oder Second Hand Dingen wenig punkten, liegen genau diese beiden Dinge dieses Jahr voll im Trend. In Zeiten der Krise müssen die Menschen mehr auf das Geld achten, aber zudem ist dank dem Internet auch immer mehr der Ruf von gebrauchten Artikeln gestiegen. Nur eines ist den Leuten immer noch wichtig, das Präsent muss einfallsreich sein und/oder zu einem passen.

Zu diesem Schluss kam zumindest eine Umfrage von eBay Kleinanzeigen. Fast die Hälfte aller Befragten gab an, dass sie sich vor allem über ein Geschenk freuen würden, dass ihnen lästige Pflichten im Alltag abnimmt oder ihnen mehr Freizeit bringt. Besonders gefragt ist anscheinend die Unterstützung in Haushalt und Garten. Ganze 46% bei den Männern fänden eine helfende Hand im Garten sehr angenehm, bei den Hausfrauen liegt der Anteil noch höher.

In Sachen Freizeit wünschen sich die meisten einen Gutschein: 27,8% freuen sich über einen Zuschuss zu einem Sportkurs, 25,7% würden gerne in einem Kurs kochen lernen und 24,4% wollen ihre Fremdsprachenkenntnisse verbessern.

Immer mehr Geschenke kommen in diesem Jahr auch aus Zweiter Hand. Galt das früher noch als schäbig, liegt es jetzt voll im Trend. Denn durch das Internet hat man nun die Möglichkeit bereits vergriffene oder seltene Ware zu bekommen. 41,2% aller Befragten haben bereits Gebrauchtes verschenkt. Über antiquarische Bücher freuen sich ganze 69,4% und über spezielle Elektrogeräte 44,6%.

Auch Markenbekleidung für Kindern und Spielzeug aus zweiter Hand werden in diesem Jahr mehr unter dem Weihnachtsbaum liegen.